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Von WordPress zu Astro: Wie ich diese Seite umgezogen habe

Von WordPress zu Astro: Wie ich diese Seite umgezogen habe

Diese Seite lief jahrelang auf WordPress. Solide – aber mit der Zeit auch träge, pflegeintensiv und eine ständige Sicherheitsbaustelle: Updates, Plugins, Caching, die nächste Lücke. Irgendwann war klar: Für einen Blog, der vor allem aus Texten und Bildern besteht, braucht es kein PHP und keine Datenbank im Betrieb. Also bin ich umgezogen – auf eine statische Seite mit Astro, ausgeliefert als Docker-Container hinter nginx.

Warum überhaupt weg von WordPress?

Drei Gründe haben den Ausschlag gegeben:

  • Sicherheit: Kein WordPress, keine Plugins, keine angreifbare Admin-Oberfläche. Eine statische Seite hat schlicht keine Angriffsfläche im klassischen Sinn.
  • Geschwindigkeit: Es wird nur noch fertiges HTML ausgeliefert – nichts wird pro Aufruf in der Datenbank zusammengebaut.
  • Wartung: Keine täglichen Updates mehr. Was gebaut ist, läuft.

Die wichtigste Regel: Die URLs bleiben gleich

Ein Umzug darf die Suchmaschinen-Sichtbarkeit nicht zerstören. Deshalb war die oberste Vorgabe: Jede Adresse bleibt exakt so, wie sie war – jeder Beitrag, jede Kategorie, jedes Bild unter /wp-content/uploads/…. Auch die Sitemap unter /wp-sitemap.xml und der RSS-Feed unter /feed/ wurden originalgetreu nachgebaut. Für Google ändert sich an der Struktur nichts.

Wie der Umzug ablief

Den eigentlichen Umbau habe ich gemeinsam mit einem KI-Coding-Assistenten umgesetzt – passend zum Thema dieses Blogs. Die Schritte:

  • Inhalte automatisiert exportiert: Aus dem WordPress-Backup wurde die Datenbank gelesen und alle Beiträge und Seiten in saubere Dateien überführt – inklusive Kategorien, Tags und SEO-Daten.
  • Neues Design: Statt am alten Theme zu kleben, ein frisches, ruhiges Layout – business casual, mit einer klaren Farbwelt.
  • Bilder ergänzt: Viele ältere Beiträge hatten kein Titelbild. Die fehlenden habe ich lokal mit KI generiert – passend zum jeweiligen Thema, ohne Cloud.
  • Begriffe automatisch verlinkt: Fachbegriffe werden im Text erkannt und – wie in einem Wiki – auf den jeweils besten Beitrag zum Thema verlinkt. Diese Verknüpfungen entstehen automatisch.
  • Als Container verpackt: Das Ergebnis läuft als schlanker nginx-Container, der sich auf jedem Server in Sekunden starten lässt.

Was dabei besonders praktisch war

Spannend fand ich, wie viel sich sinnvoll automatisieren lässt: Bilder generieren, fachliche Querverlinkungen aufbauen, dafür sorgen, dass kein Beitrag „in der Luft hängt", sondern jeder mindestens einen ein- und ausgehenden Link hat. Genau die Art von Fleißarbeit, die man von Hand nie konsequent durchzieht – und die mit KI plötzlich nebenbei mitläuft.

Das Ergebnis

Die Seite ist jetzt schneller, sicherer und praktisch wartungsfrei – bei gleichen Adressen und gleichem Inhalt. Updates spiele ich ein, indem ich neu baue und den Container austausche. Kein Backend, das nachts kompromittiert wird, keine Plugin-Roulette.

Falls du vor der gleichen Frage stehst: Für inhaltsgetriebene Seiten ist der Wechsel auf eine statische Architektur fast immer ein Gewinn. Und mit den heutigen KI-Werkzeugen ist der Aufwand für die „lästigen" Teile deutlich kleiner geworden, als man denkt.